Pipeline-Streit: "Druschba"-Leitung weiterhin blockiert - DER SPIEGEL
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Pipeline-Streit "Druschba"-Leitung weiterhin blockiert

Kurz vor 17 Uhr hatte die Nachrichtenagentur Itar-Tass gemeldet, Russland pumpe wieder Öl durch die "Druschba"-Leitung. Wenig später folgte das Dementi: Sowohl der russische Pipelinebetreiber Transneft als auch das weißrussische Pendant Gomeltransneft wollen erst die Einigung abwarten.
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Minsk/Moskau - Zuvor hatte der slowakische Pipelinebetreiber Transpetrol mitgeteilt, seit dem Nachmittag fließe wieder Öl aus Russland. Eine Bestätigung dafür hatte es allerdings aus keiner weiteren Quelle gegeben. Die Slowakei wird über den südlichen Strang der Pipeline "Druschba" beliefert, während nach Deutschland das Öl über den Nord- Abschnitt fließt.

Weißrussland hatte kurz davor das wichtigste Hindernis für die Wiederaufnahme der Öllieferungen zurückgenommen. Wie von Moskau gefordert wurde nach Angaben aus Minsk eine umstrittene Durchleitungsgebühr für russisches Rohöl nach Westen wieder abgeschafft. Die Lieferungen russischen Rohöls nach Europa sind seit Montag wegen des Streits zwischen Moskau und Minsk unterbrochen.

mik/dpa