Pixelpark: Entlassungen verdreifacht - DER SPIEGEL
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Pixelpark Entlassungen verdreifacht

Pixelpark-Chef Paulus Neef will offenbar mehr Mitarbeiter entlassen als bisher geplant. Anstatt fünf Prozent sollen nun bis zu 15 Prozent der weltweit 1200 Arbeitsplätze gestrichen werden.
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Berlin - Der Nachfrage-Einbruch nach Internet-Dienstleistungen habe Pixelpark hart getroffen, berichtete das "Handelsblatt". Auch der Umsatz des ersten Quartals war hinter den Erwartungen von 30 Millionen Euro zurückgeblieben. Genaue Zahlen zum Geschäftsergebnis will Pixelpark am 22. Mai bekannt geben.

Die Berliner Bertelsmann-Tochter ist nicht das einzige IT-Unternehmen, das Leute entlässt. Das begünstigt die Bildung von Betriebsräten. Die Pixelpark-Belegschaft wählt derzeit einen Betriebsrat, dessen Mitglieder bis Freitag feststehen sollen. Auch bei EM.TV, Tomorrow und der SPIEGELnet AG haben sich Arbeitnehmer organisiert. In über 15 Multimedia-Unternehmen gibt es nach Angaben der Gewerkschaft connexx.av inzwischen Betriebsräte. Weitere 20 Unternehmen befänden sich in Wahlverfahren oder unmittelbar davor.