Pixelpark: Jetzt soll jeder Zweite gehen - DER SPIEGEL
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Pixelpark Jetzt soll jeder Zweite gehen

Beim Multimedia-Dienstleister Pixelpark lief das Geschäft im zweiten Halbjahr bisher noch schlechter als erwartet. Noch diese Woche will Vorstandschef Neef ein neues Krisenprogramm vorlegen. Offenbar soll mindestens jede zweite Stelle gestrichen werden.
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Berlin - Bis zu 500 weitere Arbeitsplätze sollten wegfallen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwoch, mehr als die Hälfte der verbliebenenen 950 Jobs. Pixelpark-Chef Paulus Neef sagte der Zeitung nur, das Unternehmen mache keine einfache Zeit durch. Da derzeit noch Gespräche mit Aufsichts- und Betriebsrat liefen, wollte er sich zu Details des Stellenabbaus aber nicht äußern. Voraussichtlich am Freitag werde sein Unternehmen die Details des zweiten Restrukturierungsprogramms verkünden, so Neef.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Erlöse dem Bericht zufolge um ein Drittel eingebrochen, noch deutlich mehr als befürchtet. Nun sei absehbar, dass der Bertelsmann-Konzern, der die Mehrheit an Pixelpark   hält, drastische Sanierungsschritte fordert. Mit einer Kapitalspritze von zuerst 14,9 Millionen Euro und einem weiteren Darlehen von 25 Millionen Euro hat Bertelsmann bereits zweimal das Überleben der Berliner gesichert.

Vor allem sei absehbar, dass sich Neef endgültig von seinen ambitionierten Internationalisierungsplänen verabschieden müsse. Nach dem Aus für den Standort New York sollten weitere Auslandsfilialen folgen.