Pixelpark-Verluste Noch ein Stern verglüht
Berlin - Im Rumpfgeschäftsjahr 2000 (Juli bis Dezember) lag der Umsatz statt bei 55 Millionen Euro bei 52,5 Millionen Euro. Der Verlust beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) lag bei zehn Millionen Euro statt wie bislang angenommen bei 5,9 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag stieg damit auf 15,6 Millionen Euro. Noch im November hatte das Berliner Unternehmen für das Rumpfgeschäftsjahr ein ausgeglichenes Ebitda angekündigt.
Als Grund für die Umsatzabweichung nannte die im Nemax 50 notierte Bertelsmann-Tochter den Abbruch eines Großkundenprojekts, das wegen Lieferverzögerungen auf Kundenwunsch eingestellt worden sei. Rückstellungen für die damit verbundenen möglichen Gewährleistungsrisiken hätten den Verlust zusätzlich erhöht. Insgesamt seien die Verluste und die Umsatzentwicklung des Rumpfgeschäftsjahres auf Anlaufkosten für neue Standorte, besonders in Spanien und Osteuropa, Integrationskosten von akquirierten Unternehmen und eine geringere Nachfrage der Kunden zurückzuführen.
Das Unternehmen kündigte jetzt ein Effizienzprogramm an. Es soll kurz- bis mittelfristig die Rentabilität aller Unternehmensbereiche sichern. Ziel sei, bis Ende 2001 ein positives Ebitda zu erreichen.