Playboy: Online-Boom rettet die Bilanz - DER SPIEGEL
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Playboy Online-Boom rettet die Bilanz

Der Playboy-Konzern ist nach herben Verlusten wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Hauptgrund ist das große Interesse an den Online-Angeboten.
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New York - Im vergangenen Jahr noch ein großer Verlustbringer, ist der Playboy Cyber Club nun zu einem der wichtigsten Umsatzträger des Unternehmens geworden. Dank einer Vielzahl von Neukunden stiegen die Einnahmen im Online-Geschäft um 45 Prozent auf 9,2 Millionen Dollar. Unternehmenschefin Christie Hefner rechnet nun für das Gesamtjahr in diesem Bereich mit einem kräftigen Gewinn, nachdem die Onlinesparte 2002 noch mit einem Minus von 8,9 Millionen Dollar auf das Ergebnis drückte.

Der Boom im Internet-Business zeigt schon im ersten Quartal Wirkung: Der Reingewinn betrug Unternehmensangaben zufolge 600.000 Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Verlust von 9,4 Millionen Dollar angefallen war. Den Umsatz bezifferte das Unternehmen mit 74,3 Millionen Dollar im Vergleich zu 66,1 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.

Die Situation der Zeitschrift "Playboy", der unter der Ägide von Chefredakteur James Kaminsky ein neues Outfit verpasst wurde, soll sich den Unternehmensangaben zufolge noch nicht wesentlich verbessert haben. Im kommenden Quartal rechnet Hefner mit einem leichten Rückgang der Werbeeinnahmen. Für 2003 ist sie dennoch optimistisch: Im Gesamtjahr werde das Betriebsergebnis rund 22 Millionen Dollar betragen und damit die eigenen Erwartungen vom Ende des vergangenen Jahres um rund 30 Prozent übertreffen.