Poet Software: Der Geldverbrenner - DER SPIEGEL
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Poet Software Der Geldverbrenner

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Für die Analysten war der Softwareproduzent einer der Geldverbrenner des vergangenen Jahres. Allein im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres machte Poet mehr Verlust als Umsatz. Erlösen in Höhe von 2,7 Millionen Dollar stand ein Fehlbetrag von 3,6 Millionen gegenüber. Im folgenden Quartal konnte der Umsatz um weitere fünf Prozent gesteigert werden - der Verlust allerdings auch. Dennoch hält Poet unverdrossen am Plan fest, zur Jahreswende die Gewinnschwelle zu erreichen. Die Anleger glauben kein Wort davon. Seit der Erstnotiz im November 1999 hat das Papier bereits 92 Prozent seines Börsenwertes eingebüßt.

52-Wochen-Hoch: 21,50 Euro
52-Wochen-Tief: 0,65 Euro