Porsche: Rekordjahr dank Cayenne - DER SPIEGEL
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Porsche Rekordjahr dank Cayenne

Porsche steuert in diesem Jahr auf ein Rekordergebnis zu, obwohl die Nachfrage bei Boxster und 911 eingebrochen ist. Der Retter heißt Cayenne. Mit Hilfe des Geländewagens konnte der Sportwagenhersteller in seinem ersten Geschäftshalbjahr Gewinn und Umsatz zweistellig steigern.
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Stuttgart - Porsche rechnet auch im laufenden Geschäftsjahr mit weiteren Steigerungen bei Umsatz und Ertrag. Der Erfolg des Geländewagens Cayenne könnte dafür sorgen, dass das laufende Jahr trotz der allgemein schwacher Automobilnachfrage mit einem Verkaufsrekord abgeschlossen wird. Die Aktie legte im frühen Handel um mehr als ein Prozent zu.

Porsche gehe davon aus, dass sich der Gesamtabsatz in der Größenordnung von 75.000 Einheiten nach 66.803 im Vorjahr bewegen werde. Dabei gleicht der sportliche Geländewagen Cayenne Absatzrückgänge bei den Sportwagenmodellen 911 und Boxster aus. Ende Januar hatte Porsche den Rückgang beim Typ 911, für den Experten noch in diesem Jahr einen Nachfolger erwarten, auf 26 Prozent beziffert. Der Absatz des acht Jahre alten "Boxster" brach gleichzeitig um 44 Prozent ein.

Im ersten Halbjahr von August bis Januar fielen Umsatz und Gewinn den Angaben zufolge leicht höher aus als nach vorläufigen Zahlen, die zur Hauptversammlung im Januar genannt worden waren.

So erhöhte sich der Vorsteuergewinn um 13,8 Prozent auf 211,3 Millionen und der Umsatz legte um 29,3 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 119,6 Millionen Euro, der damit um 17,3 Prozent höher war als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Absatz stieg zugleich um 31,5 Prozent auf 32.514 Fahrzeuge.

Neues Rekordjahr ist das Ziel

Bereits im Januar hatte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking auf der Hauptversammlung in Leipzig das Ziel eines weiteren Rekordergebnisses für die Ende Juli auslaufende Geschäftsperiode verkündet und erklärt, der Gewinn werde gegenüber dem Vorjahr nochmals "einen Tick" besser ausfallen.