Porsche-Viertürer Leipzig kann auf Panamera-Auftrag hoffen
Stuttgart - "Alles andere wäre eine Überraschung", zitiert das "Handelsblatt" einen hochrangigen Porsche-Manager hinsichtlich des künftigen Produktionsstandortes Leipzig für den "Panamera". Porsche-Chef Wendelin Wiedeking "liebäugele" mit dem sächsischen Standort.
Da das Leipziger Werk keine eigene Lackierungsanlage besitze, sei das nicht voll ausgelastete Hannoveraner Volkswagen-Werk als bevorzugter Partner im Gespräch, so der Bericht. Es wäre die erste Zusammenarbeit von Porsche mit VW seit dem Einstieg der Zuffenhausener in den Wolfsburger Konzern. Porsche hält gut 21 Prozent der Anteile an VW und ist damit größter Aktionär.
Offiziell ist bisher noch nicht klar, an welchem Standort der neue Porsche gebaut werden soll. Porsche will sich zu dem Thema nicht äußern. "Das sind Spekulationen. Eine Entscheidung gibt es noch nicht", sagte ein Sprecher zu dem Bericht. Ebenfalls wollte er nicht bestätigen, dass Porsche noch diese Woche eine Entscheidung bekannt geben wolle, wie das "Handelsblatt" berichtet.
Bislang wird in Leipzig der Porsche-Geländewagen Cayenne montiert. Die vorgefertigte Karosserie erhält das Werk von VW aus dessen Standort im slowakischen Bratislava. Der Porsche-Betriebsrat hofft, dass durch die Montage des Panamera im Leipziger Werk zusätzliche 550 Jobs entstehen.
ank/ddp