Porsche: Vorstand soll VW-Anteil ausbauen - DER SPIEGEL
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Porsche Vorstand soll VW-Anteil ausbauen

Porsche will sein Engagement bei Volkswagen ausbauen: Der Aufsichtsrat des Sportwagenbauers hat den Vorstand ermächtigt, die VW-Beteiligung auf bis zu 29,9 Prozent auszubauen. Der Vertrag von Porsche-Chef Wiedeking werde außerdem um fünf Jahre verlängert, teilte das Gremium mit.
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Stuttgart - Derzeit beträgt der Porsche-Anteil an Volkswagen   27,4 Prozent, teilte der Aufsichtsrat von Porsche   heute nach einer Sitzung mit. Zugleich beschloss das Gremium, den Vertrag von Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking um weitere fünf Jahre zu verlängern.

Im Geschäftsjahr 2005/06 hat der Sportwagenbauer seinen Gewinn deutlich gesteigert. Der Vorsteuergewinn betrug 2,11 Milliarden Euro, nach 1,24 Milliarden Euro im Vorjahr. Unter dem Strich blieben 1,393 Milliarden Euro nach 0,779 Milliarden im Vorjahr. Porsche kündigte an, die Dividende von fünf auf sechs Euro je Vorzugsaktie zu erhöhen. Zudem soll eine Sonderdividende von drei Euro ausgeschüttet werden.

Mit diesen Ergebnissen übertraf Porsche die Erwartungen bei weitem. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten nur mit einem Vorsteuergewinn von 1,58 Milliarden Euro und mit einem Überschuss von 1,06 Milliarden Euro gerechnet.

Mit dem Ausbau seines Engagements bei VW will sich Porsche auf lange Sicht wohl eine Sperrminorität bei VW sichern. Derzeit begrenzt das VW-Gesetz die Stimmrechte von Anteilseignern zwar noch auf 20 Prozent. Die Europäische Union will das Gesetz jedoch kippen, weil VW so faktisch per Gesetz vor Übernahmen geschützt ist.

ase/AP/Reuters