Porsche Wiedeking hält die Spur
Frankfurt am Main - Der Sportwagenhersteller Porsche rechnet nach eigenen Angaben im laufenden Geschäftsjahr mit einem Vorsteuerergebnis zumindest auf Vorjahresniveau. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2001/2002 sei der Gewinn vor Steuern um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 156,5 Millionen Euro gestiegen, teilte Porsche am Dienstag mit.
Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg den Angaben zufolge im Jahresvergleich um 6,8 Prozent auf 1,84 Milliarden Euro, während sich der Absatz lediglich um 1,2 Prozent auf 23.475 Einheiten erhöhte. Der Überschuss nach Steuern wurde mit 89,4 Millionen Euro beziffert. Im Vorjahr hatte er noch 69,1 Millionen Euro betragen.
Porsche vielleicht bald an der Wall Street
Porsche rechnet damit, einen möglichen Absatzrückgang in den USA durch mehr Verkäufe auf den europäischen Hauptmärkten weitgehend auffangen zu können. Selbst wenn im Geschäftsjahr 2001/2002 die Absatzzahlen des Vorjahres nicht erreicht werden sollten, werde dank des besseren Modell-Mixes hin zu teureren Modellen Umsatz und Vorsteuerergebnis zumindest auf Vorjahreshöhe erwartet, teilte Porsche mit.
Porsche will im Herbst über ein Listing an der New Yorker Börse entscheiden. Das sagte Vorstandschef Wendelin Wiedeking am Rande des Genfer Autosalons. Das Unternehmen wolle seine Produktion in den USA im laufenden Geschäftsjahr um sechs bis sieben Prozent kürzen, um auf den in den Vereinigten Staaten erwarteten Absatzrückgang zu reagieren.