Porsche-Zahlen: Elfter Rekordgewinn in Folge - DER SPIEGEL
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Porsche-Zahlen Elfter Rekordgewinn in Folge

Der Sportwagenbauer Porsche hat im vergangenen Geschäftsjahr wieder mal einen Rekordgewinn geschafft. Für Stamm- und Vorzugsaktionäre soll nun die Dividende steigen.
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Stuttgart - Porsche verdiente in Geschäftsjahr bis Ende Juli nach Steuern 779 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Stuttgart nach einer Aufsichtsratssitzung mitteilte. Nach dem Wechsel auf die Bilanzierungsmethode IFRS beläuft sich das Gewinnplus damit auf 12,9 Prozent zum Vorjahr.

Beim Vorsteuergewinn verbuchte Porsche mit 1,238 Milliarden Euro einen Zuwachs von 8,9 Prozent zum Vorjahr. Die Dividende je Vorzugsaktie soll auf fünf Euro steigen, für die von der Gründerfamilie gehaltenen Stammaktien sollen 4,94 Euro gezahlt werden.

Damit steige die Ausschüttungssumme um ein Viertel auf 87 Millionen Euro oder rund 16 Prozent des Überschusses im Stammhaus Porsche AG. Für das Geschäftsjahr 2003/04 hatte Porsche an die Vorzugsaktionäre vier Euro je Aktie ausgeschüttet und je Stammaktie eine Dividende von 3,94 Euro gezahlt.

An der Börse vergrößerten die Vorzugsaktien vorübergehend ihre Kursverluste, pendelten sich jedoch im Handelsverlauf mit minus 0,3 Prozent bei 635,50 Euro ein.

Porsche erwirtschaftet seit elf Jahren ständig steigende Gewinne. Getrieben wird das Wachstum von deutlichen Absatzzuwächsen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr verkaufte der Sportwagenhersteller von seiner drei Baureihen umfassenden Modellpalette 88.739 Fahrzeuge, 15 Prozent mehr als im Geschäftsjahr 2003/04.

Mit Blick auf den Bestelleingang des ersten Monats des laufenden Geschäftsjahres hatte Porsche im September ein erneutes Wachstum prognostiziert. Bis zum Jahr 2008 soll der Absatz auf rund 100.000 Fahrzeuge steigen, im Jahr 2009 soll dann eine vierte Baureihe auf den Markt kommen.

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