Post: Jeder Dritte muss gehen - DER SPIEGEL
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Post Jeder Dritte muss gehen

Die Belegschaft der Postbank wird drastisch reduziert. Filialen und Callcenter werden dichtgemacht.
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Bonn - Die Deutsche Postbank AG will bis Ende 2002 bis zu 4000 Arbeitsplätze abbauen. In Gesprächen mit den Gewerkschaften sagte die Postbank zu, bis Ende 2004 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.

Im Rahmen ihrer Neuorganisation wird die Postbank vier ihrer derzeit noch 14 Standorte in Deutschland schließen. Betroffen sind die Städte Essen, Karlsruhe, Ludwigshafen und Nürnberg. Die erste Filiale soll bereits Anfang Juli kommenden Jahres ihre betriebliche Tätigkeit einstellen. Die übrigen drei Standorte folgen bis Ende 2002. Außerdem will die Postbank die Zahl ihrer Callcenter bis Ende 2001 von elf auf drei verringern. Hier bleiben Stuttgart, Hannover und Dortmund übrig.

Der Personalbestand darf nach den Vereinbarungen mit den Gewerkschaften in den nächsten zwei Jahren bis auf 7500 Arbeitsplätze sinken, heißt es in einer Mitteilung der Post. Damit ist der Weg für den Abbau von 4000 Stellen frei, denn derzeit beschäftigt das Unternehmen noch 11.500 Mitarbeiter.

Die von den Schließungen betroffenen Postbank-Mitarbeiter sollen künftig im Postbank-Konzern, bei der Deutschen Post AG oder in der Beschäftigungsgesellschaft interServ, einer hundertprozentigen Postbank-Tochter, eingesetzt werden.