PPS: Spekulation um Hochtief - DER SPIEGEL
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PPS Spekulation um Hochtief

Der Hochtief-Konzern wird offenbar vom Ausschreibungsverfahren für den geplanten Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) ausgeschlossen. Der Aufsichtsrat der Projektplanungsgesellschaft Schönefeld (PPS) könnte das am kommenden Montag beschließen.
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Berlin - Dem Essener Unternehmen wird vorgeworfen, es habe gegen die Ausschreibungsbedingungen verstoßen. Deshalb werde der PPS-Aufsichtsrat, der die Planung übernommen hat, Hochtief aus dem weiteren Verfahren ausschließen, berichtet die "Berliner Zeitung".

Hochtief rechnet jedoch nicht mit einem Ausschluss. Sollte es dennoch dazu kommen, so würde der Konzern zunächst die Begründung prüfen und dann die notwendigen Schritte einleiten, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Ursprünglich hatte Hochtief gemeinsam mit seinem Partner, der Frankfurter Flughafen AG (FAG), seinen Konkurrenten bei dem Projekt, die Unternehmensgruppe um die Bonner IVG, ausgestochen.

Doch die IVG klagte gegen die Entscheidung, weil der Verdacht bestand, dass Hochtief versucht habe, illegal an die Ausschreibungszahlen von IVG heranzukommen und den Konkurrenten so zu unterbieten. Das Oberlandesgericht Brandenburg hatte deshalb die Ausschreibung für nichtig erklärt und quasi eine Wiederholung der Verfahrens verlangt.