Preisabsprachen: Infineon-Manager akzeptieren Haftstrafen - DER SPIEGEL
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Preisabsprachen Infineon-Manager akzeptieren Haftstrafen

Vier leitende Angestellte des Chipherstellers Infineon haben sich der Preisabsprache bei Speicherchips schuldig bekannt. Die Manager, drei Deutsche und ein Amerikaner, akzeptierten, jeweils 250.000 Dollar zu zahlen sowie Gefängnisstrafen zwischen vier und sechs Monaten anzutreten.
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Washington - Die Preisabsprachen, derer sich die deutschen Manager schuldig bekannt haben, fanden laut US-Justizministerium in den Jahren 2001 und 2002 statt. Der US-Amerikaner sei in DRAM-Preisabsprachen in den Jahren 1999 und 2002 verwickelt gewesen. Die vier leitenden Angestellten seien die ersten, die sich im Rahmen einer Klage auf Preisabsprache in der Chipindustrie für schuldig bekannt hätten, sagte Scott D. Hammond, Direktor in der Kartellabteilung des Justizministeriums.

"Dieser Fall unterstreicht unsere Entschlossenheit, in- und ausländische Verschwörer, die amerikanische Verbraucher schädigen, zur Rechenschaft zu ziehen", erklärte Hewitt Pate, Leiter der Kartellabteilung im Justizministerium. "Wahre Abschreckung funktioniert nur, wenn die Täter auch Gefängnisstrafen bekommen und nicht, wenn Unternehmen nur zu umfangreichen Geldstrafen verurteilt werden."

Die Strafvereinbarung müsse noch von einem Gericht in San Francisco bestätigt werden.