Premiere-Verkauf: Investorengruppe will offenbar 1,2 Milliarden Euro zahlen - DER SPIEGEL
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Premiere-Verkauf Investorengruppe will offenbar 1,2 Milliarden Euro zahlen

Der Verkauf des defizitären Pay-TV-Senders Premiere steht anscheinend kurz vor dem Abschluss. Käufer ist einem Pressebericht zufolge die Frankfurter Investorengruppe Permira.
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München - Nach monatelangen Gesprächen mit Investoren stehe der Verkauf kurz bevor, sagte ein Premiere- Sprecher am Donnerstag in München. Spätestens bis zum Jahresende werde der Pay-TV-Sender eine neue Gesellschafterstruktur haben. Angaben über den Käufer machte der Sprecher nicht.

Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" ("FTD") handelt es sich bei dem Interessenten um die Investorengruppe Permira (früher: Schroder Ventures), die 1,2 Milliarden Euro für Premiere zahlen wolle.

Ein Scheitern der Gespräche in letzter Minute gilt laut "FTD" als sehr unwahrscheinlich. Ein Indiz dafür sei auch, dass die Gläubigerbanken dem Sender Premiere Mitte der vergangenen Woche nochmals 50 Millionen Euro zugeschossen haben, um die Zeit bis zum Abschluss der Transaktion zu überbrücken, heißt es in dem Bericht weiter. Das Angebot Permiras sei nur noch an eine abschließende Buchprüfung geknüpft.