Presseschelte Bankrott, Scherbenhaufen, Lachnummer
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"Ron Sommer weg! Jetzt macht's ein Rentner"
Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Der Schaden für das Unternehmen, der durch den dilettantischen Umgang der Politik und des Aufsichtsrats mit der Personalie Ron Sommer angerichtet wurde, ist noch gar nicht überschaubar."
Neue Osnabrücker Zeitung: "Alle Welt weiß nun, dass die Politik letztlich den Takt bei der Telekom vorgibt."
Berliner Zeitung: "Die Telekom hat Schaden genommen, ihr Führungspersonal hat Schaden genommen, und der Bundeskanzler samt seiner Regierung gehen ihrerseits beschädigt aus den Kampf um die Telekom-Spitze hervor."
Rhein-Neckar-Zeitung: "Für die Anleger, die Kooperationspartner und die Märkte hat sich die Telekom als politisch weisungsgebundenes, von seiner Geschichte als Staatsbetrieb immer noch nicht befreites Unternehmen erwiesen."
Nordbayerischer Kurier: "Ein Verlierer der Personalschlacht bei der Telekom stand schon lange vor der entscheidenden Aufsichtsratssitzung fest: Der Kanzler."
Magdeburger Volksstimme: "Der Wahlkampf in Deutschland hat den ersten Scherbenhaufen hinterlassen."
Mitteldeutsche Zeitung: "Das In- und Ausland hat eine neue Lachnummer zur deutschen Wirtschaftspolitik."
Die Welt: "Wenn sich der Pulverdampf der Schlacht um die Telekom verzogen hat, wird man feststellen, dass der Schaden viel größer ist als bisher angenommen wurde."
Saarbrücker Zeitung: "Ron Sommer nimmt seinen Hut. Und das ist gut so."
Westfälischer Anzeiger: "Mit der Wahl dieser Telekom-Oldies startet man keinen Neuanfang, sondern erklärt eigentlich seinen Bankrott."
Wiesbadener Kurier: "Der Standort Deutschland hat in diesem Polit- Theater schweren Schaden genommen."
Hannoversche Allgemeine Zeitung: "Mit seinem Rücktritt hat Ron Sommer die Misere des Konzerns eher verschärft als beendet."
General-Anzeiger: "Eine peinliche Darbietung."
Les Echos (Frankreich): "Gerhard Schröder: 'Präsident der Deutschland AG'".
Neue Zürcher Zeitung (Schweiz): "Der Führungswechsel bei der Deutschen Telekom ist das Resultat eines Trauerspiels."
Salzburger Nachrichten (Österreich): "Schröder konnte der Versuchung nicht widerstehen, sich zum Retter der Telekom-Aktionäre aufzuschwingen."