Probleme beim Personalabbau - DER SPIEGEL
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BUNDESBANK Probleme beim Personalabbau

• aus DER SPIEGEL 13/2005
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Ihren geplanten Personalabbau hat die Bundesbank noch lange nichterreicht. Der Vorstand der ehemaligen Notenbank hatte 2002 beschlossen,die Zahl der Beschäftigten um rund 30 Prozent auf 11 100 Personen zureduzieren. Einem internen Bericht des Finanzministeriums zufolge wirdBundesbankpräsident Axel Weber dieses Ziel deutlich verfehlen. BereitsEnde 2004 lag der Überhang bei 325 Stellen und wird bis Ende 2007 aufetwa 1000 Stellen anwachsen. Der Rechnungshof fordert deshalb, dass dieBank »sich stärker bemühen sollte, den Personalbestand zu verringern,und einen besonders strengen Maßstab bei allen von ihr gestaltbarenEinflussgrößen anlegen muss«. Bislang weigere sich das Institut, dessenPersonalkosten sich auf rund eine Milliarde Euro belaufen,betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Das verzögerte Abspeckendes aufgeblähten Apparats, der seine eigentliche Aufgabe - dieGeldpolitik - seit der Euro-Einführung verloren hat, belastet den Etatdes Finanzministeriums von 2007 an mit jährlich 90 Millionen Euro.

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