Probleme mit Softlab - DER SPIEGEL
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BMW Probleme mit Softlab

• aus DER SPIEGEL 16/1997
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Der BMW-Konzern hat Probleme mit seiner EDV-Tochter Softlab (170 Millionen Mark Umsatz, 900 Mitarbeiter). Die Bayern hatten den Datenverarbeitungsspezialisten 1992 übernommen, um im wachsenden Computergeschäft mitzumischen - ohne Erfolg. Weil die EDV-Experten kaum über Kenntnisse im Automobilgeschäft verfügen, konnten die BMW-Manager ihrer Tochter nicht einmal die Vernetzung ihres Computersystems mit dem des 1994 erworbenen Rover-Konzerns übertragen. Einige Führungskräfte haben das Unternehmen inzwischen verlassen, die Gewinne dümpeln seit Jahren an der Nullmarke. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat drängen BMW-Chef Bernd Pischetsrieder, Softlab zu verkaufen. Doch der zögert noch. Der Wert der einstmals florierenden Firma ist seit der Übernahme durch BMW kräftig gesunken: Die Bayern bekämen heute nur noch die Hälfte des ursprünglich bezahlten Kaufpreises von rund 300 Millionen Mark.

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