Profit-Mathematik Toyota lässt Ford und GM alt aussehen
Tokio - Wie der japanische Konzern am Dienstag bekannt gab, schnellte der Nettoertrag zum Bilanzstichtag 31. März um 54,8 Prozent nach oben. Das entspricht einem Gewinn von 9,1 Milliarden Euro oder eben 1,2 Billionen Yen. Toyotas operativer Gewinn stieg um 31,1 Prozent auf 1,7 Billionen Yen, der Umsatz kletterte um 11,6 Prozent auf 17,3 Billionen Yen.
Toyota-Präsident Fujio Cho betonte: "Auf die letzten fünf Jahre gerechnet, stieg der Betriebsgewinn unserer Töchter um fast 300 Prozent. Wir profitieren klar von der Stärkung unserer Geschäfte außerhalb Japans." Auch auf dem japanischen Heimatmarkt habe man beim Marktanteil zulegen können, obwohl die Lage dort weiter angespannt und die Konsumzurückhaltung groß sei.
In Japan kommt Toyota mittlerweile im Segment außerhalb der Kleinwagen auf 42,9 Prozent Marktanteil. In Nordamerika wurden 2,1 Millionen Fahrzeuge abgesetzt - 121.000 mehr als im Geschäftsjahr 2003. Auch in Europa konnten 122.000 Fahrzeuge mehr verkauft werden, vor allem von den Modellen Avensis, Corolla und Yaris. Der Gesamtabsatz belief sich auf 898.000 Modelle. Toyotas Asien-Geschäft wuchs um 277.000 Wagen auf 1,41 Millionen - damit wurden erstmals die Verkaufszahlen aus den Zeiten vor der Wirtschaftskrise Ende der neunziger Jahre übertroffen.
Toyota nannte keine genaue Umsatz- und Gewinnprognose für das bis 31. März 2005 laufende Geschäftsjahr. Allerdings plant der Konzern, in diesem Zeitraum erstmals mehr als sieben Millionen Fahrzeuge zu verkaufen, nach 6,72 Millionen im Vorjahr - auch das war bereits ein Rekordwert.