Projekt Olympia Opel will sich abnabeln
Rüsselsheim - Mit dem "Projekt Olympia", das Forster am Donnerstag vorstellen wird, soll eine klare Aufgabentrennung von zwischen Opel und der europäischen GM-Zentrale in Zürich erreicht werden, schreibt das "Handelsblatt". Auf diese Weise sollen die traditionellen Konflikte zwischen dem Opel-Management und der GM-Europa-Zentrale beseitigt werden.
Im Zuge des Neuordnungsprogramms, das den Automobilhersteller aus der Verlustzone bringen soll, seien Personalveränderungen im Topmanagement und auch Entlassungen bei Opel nicht auszuschließen. Forster dürfte sich künftig besonders um die Bereiche Absatz und Produktentwicklung kümmern, schreibt das "Handelsblatt" weiter.
Der europäische Marktanteil von Opel war in den letzten Jahren stetig zurückgegangen. Im Jahr 2000 machte der Konzern einen Verlust von 835 Millionen Mark.