ProSiebenSat.1 Saban lässt Springer zappeln
US-Medienmogul Haim Saban und weitere Großaktionäre von ProSiebenSat.1 Media wollen nach einem Zeitungsbericht in den kommenden Wochen über einen möglichen Verkauf der Fernsehgruppe entscheiden. Dabei gebe es Vorbehalte gegen den Springer-Verlag, der als wichtigster Interessent gilt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Springer prüfe derzeit die Bücher der Fernsehgruppe, die von einem Konsortium um den US-Milliardär Saban kontrolliert wird. Beiden Seiten seien allerdings noch weit von einer Einigung entfernt, schreibt das Blatt. So hätten die Großinvestoren Bedenken, dass ein Verkauf an Springer durch die Wettbewerbsbehörden blockiert werden könnte. Zudem wolle Saban eine Minderheitsbeteiligung an ProSiebenSat.1 behalten.
Das Konsortium um Saban kontrolliert 50,5 Prozent der Aktien und 88 Prozent der Stimmrechte von ProSiebenSat.1. Springer kommt auf 12 Prozent. Laut "Journal" wollten sich weder Saban noch Springer zu der möglichen Transaktion äußern.