Punto-Paket: Edeka will trotzdem liefern - DER SPIEGEL
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Punto-Paket Edeka will trotzdem liefern

Edeka will sich von Fiat nicht zurückhalten lassen. Wer das Komplettangebot bestellt hat, soll seinen Punto plus Extras bekommen - Rechtsstreit hin oder her.
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Baiersbronn - "Mehr als hundert Kunden haben unterschrieben, und die werden wir nicht im Regen stehen lassen", sagte Harald Rissel, Geschäftsführer der Edeka Baden- Württemberg. Fiat hatte gegen die Verkaufsaktion eine einstweilige Verfügung beantragt. Über diese soll am Mittwoch das Amtsgericht Offenburg entscheiden.

Rissel sagte, Edeka habe nicht damit gerechnet, dass der Berliner Fiat-Händler, der die Autos liefern sollte, einen Rückzieher machen würde. Inzwischen sei das Angebot für weitere Kunden vorübergehend zurückgestellt worden.

Der von Edeka mit der Abwicklung beauftragte hessische Kaufmann Jochen Graf will am Montag zu der Auseinandersetzung mit Fiat Stellung nehmen. Edeka hatte den Fiat Punto im Paket mit einem Laptop oder Motorroller und weiteren Elektronikprodukten angeboten. Die Kunden sollten den Vertrag im Supermarkt unterschreiben und das Auto dann in Berlin abholen.