Punto-Verkauf Erster Erfolg für Edeka
Karlsruhe - Ein Karlsruher Autohaus hatte beantragt, Edeka den Verkauf von Fiat Puntos zu untersagen. Das Landgericht Karlsruhe lehnte diesen Antrag am Dienstag ab. In der Begründung schrieben die Richter, sie könnten kein wettbewerbswidriges Verhalten von Edeka erkennen. Auch sei nicht daran zu zweifeln, dass ein "größeres renommiertes Unternehmen" wie Edeka imstande sei, die zugesagten Autos auch zu liefern.
Edeka-Sprecher Duschan Gert wertete die Entscheidung als gutes Zeichen für die anstehende Verhandlung gegen Fiat Deutschland am Mittwoch. Dann muss das Landgericht Offenburg ebenfalls darüber entscheiden, ob Edeka mit der Sonder-Aktion unlauteren Wettbewerb betreibt.
Edeka verkauft seit letzter Woche Fiat Puntos in einem Paket mit Heimelektronik und Handys.