Quartalsbericht: IBM verfehlt Geschäftsziele - DER SPIEGEL
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Quartalsbericht IBM verfehlt Geschäftsziele

Der weltgrößte Computerkonzern IBM hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Vorhersagen der Analysten verfehlt. Vor allem die PC-Sparte des Konzerns verbuchte ein Umsatzminus in Millionenhöhe.
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New York - Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten um 3,3 Prozent von 22,175 Milliarden auf 22,908 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen nach Börsenschluss mit. Der Überschuss kletterte demnach von 1,363 Milliarden auf 1,402 Milliarden Dollar. Dies entsprach einem Gewinn je Aktie aus dem fortgeführten Geschäft in Höhe von 0,85 Dollar nach 0,79 Dollar im Vorjahr.

Damit verfehlte das Unternehmen die Schätzungen der von First Call befragten Analysten. Diese hatten zuvor im Durchschnitt mit einem Umsatz von 23,63 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie in Höhe von 90 Cent gerechnet.

IBM-Chef Samuel Palmisano räumte ein, dass das Unternehmen die selbst gesteckten Ziele trotz eines zunächst guten Starts ins Jahr verfehlt habe. In den letzten Wochen des ersten Quartals habe es Schwierigkeiten beim Abschluss einiger Geschäfte gegeben. Die IBM-Aktie brach im nachbörslichen Handel um 5,22 Prozent auf 80,19 Dollar ein.

Das Bruttoergebnis von IBM kletterte um 4,6 Prozent von 7,892 Milliarden auf 8,254 Milliarden Dollar. Die Bruttomarge lag damit bei 36,0 Prozent nach 35,6 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Forschungsaufwendungen stockte IBM im ersten Quartal um drei Prozent auf 1,459 Milliarden Dollar auf.

Die PC-Sparte des Konzerns verbuchte ein Umsatzminus von 2,7 Prozent auf 2,77 Milliarden Dollar. Der Vorsteuerverlust erhöhte sich indes um mehr als 50 Prozent von 11 Millionen auf 17 Millionen Dollar. Ende vergangenen Jahres hatte IBM die Sparte nach jahrelangen Verlusten an den chinesischen Hersteller Lenovo verkauft. Dieser kann zunächst den Markennamen des US-Konzerns weiter nutzen. Auch in der Hardware-Sparte Systems and Technology Group, deren Umsatz um 2,3 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar zulegte, ging der Vorsteuergewinn um knapp 36 Prozent auf 109 Millionen Dollar zurück.