Quartalsergebnis Volkswagens Sparprogramm zahlt sich aus
Hamburg - Das operative Ergebnis habe sich in den ersten drei Monaten um 41 Prozent auf 464 Millionen Euro erhöht, teilte Volkswagen mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem operativen Ergebnis von 445 Millionen Euro gerechnet. Nach Steuern kletterte der Gewinn auf 70 Millionen Euro von 26 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz lag bei 21,12 Milliarden Euro, ein Minus von 2,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum.
Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte der Konzern seine Prognose, wonach sich der operative Gewinn bei steigenden Auslieferungen nach Sondereinflüssen gegenüber 2004 verbessern werde. "Um wie viel, hängt von nicht prognostizierbaren externen Umständen ab", hieß es. Bereits im abgelaufenen Jahr hatte VW dank schneller Erfolge seines Sparprogramms besser abgeschnitten als erwartet.
Der Konzern erneuerte sein Sparziel für 2005 von 3,1 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern weiterhin nicht mit Rückenwind von den Automobilmärkten. Zugleich werde der Preisdruck anhalten, ebenso werde nicht mit einer Entspannung bei den Wechselkursen und den Rohstoffpreisen gerechnet. Dank zahlreicher Modellneuheiten sollten die Auslieferungen das Vorjahresniveau von 5,079 Millionen Fahrzeugen übertreffen.
Angaben zum China-Geschäft machte der Konzern in seiner Mitteilung nicht. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Volkswagen dazu Angaben auf der morgigen Hauptversammlung machen wird. Analysten erwarten, das Volkswagen wegen Marktanteilsverlusten auf seinem wichtigsten Auslandsmarkt 2005 ein Verlust droht.