Quartalssaison US-Unternehmensgewinne erreichen Rekordhoch
New York - Die operativen Gewinne stiegen auf Zwölf-Monats-Basis auf ein Rekordhoch. Im Vergleich zum Vorjahr kletterten sie um 14,1 Prozent. Das geht aus einer am Montagabend vorgelegten Studie der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hervor. Nachdem inzwischen 79 Prozent der im Index notierten Unternehmen Quartalszahlen vorgelegt haben, belaufe sich der kumulierte operative Gewinn pro Aktie (EPS) auf 64,17 US-Dollar. Der bisherige Höchststand habe bei 56,79 Dollar gelegen und sei im September 2000 erreicht worden.
Auf Basis des US-Bilanzierungsstandards GAAP sei das Gewinnwachstum dagegen moderater ausgefallen. Das kumulierte EPS stieg um 9,2 Prozent auf 13,71 Dollar. Für das kommende Jahr erwartet S&P auf operativer Ebene ein Gewinnwachstum von 10,1 Prozent, auf GAAP-Basis ein Wachstum von 8 Prozent.
Allerdings wachsen die Gewinne der US-Wirtschaft laut S&P nicht mehr so schnell wie noch vor einigen Monaten. Im vorangegangenen Quartal belief sich das Gewinnwachstum noch auf 31,4 Prozent.