Quartalszahlen: AOL Time Warner erfreut Analysten - DER SPIEGEL
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Quartalszahlen AOL Time Warner erfreut Analysten

Der weltgrößte Medienkonzern AOL Time Warner hat seinen Verlust im ersten Quartal verringert. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten.
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New York - AOL Time Warner hat im ersten Quartal 2001 seinen Umsatz gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um neun Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn pro Aktie übertraf mit 23 Cent die Erwartungen der Analysten, die mit 20 Cent gerechnet hatten.

Auf Grund fusionsbezogener Kosten und anderer Sonderfaktoren fiel ein Verlust von 1,4 Milliarden Dollar an - 100 Millionen Dollar weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sonderfaktoren (Ebitda) stieg allerdings um 20 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar.

AOL Time Warner war durch den Zusammenschluss des weltgrößten Online-Unternehmens America Online und des weltgrößten Medienunternehmens Time Warner entstanden. Unternehmenschef Gerald Levin hob hervor, dass die Gesellschaft in ihrem ersten Quartal nach dem Zusammenschluss "alle wichtigen Betriebs- und Finanzziele erreicht oder übertroffen hat".

AOL Time Warner steigerte die Zahl der Kunden um knapp 16 Prozent auf mehr als 133 Millionen. Der AOL-Dienst verbuchte im ersten Quartal einen Kundenzuwachs von mehr als zwei Millionen auf 28,8 Millionen.