Quartalszahlen: Auftragseinbruch bei Siemens - DER SPIEGEL
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Quartalszahlen Auftragseinbruch bei Siemens

Siemens konnte im ersten Quartal beinahe sein Vorjahresergebnis erreichen. Der Umsatz bei Deutschlands größtem Elektrokonzern ging jedoch zurück, die Auftragseingänge brachen ein.
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München - Der Gewinn nach Steuern sank im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das am 1. Oktober 2002 begann, von 538 auf 521 Millionen Euro, teilte Siemens am Donnerstag vor der Hauptversammlung in München mit. Damit fiel das Ergebnis positiver aus, als von vielen Analysten prognostiziert.

Beim Umsatz blieb Siemens dagegen hinter den Marktschätzungen zurück und wies einen zehnprozentigen Rückgang auf 18,85 Milliarden Euro aus. "Besser als erwartet", nannte Vorstandschef Heinrich von Pierer das Unternehmen. "Wir bleiben aber bei unserem Ausblick, den wir im Dezember gegeben haben."

Der Auftragseingang sei um 21 Prozent auf 20,145 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Nachsteuergewinn wurde mit 521 Millionen Euro angegeben. Er enthalte einen negativen Effekt von 17 Millionen Euro aus der Beteiligung des Konzerns an seiner ehemaligen Halbleitersparte Infineon  .

Ein Lichtblick: Im Handy-Geschäft hat Siemens im ersten Quartal einen Rekordabsatz erzielt. Im Weihnachtsgeschäft seien elf Millionen Mobilfunkgeräte verkauft worden. Im Vorjahreszeitraum lag der Handy-Absatz bei neun Millionen Stück. Der Mobilfunkbereich ICM konnte sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Quartal von 37 auf 59 Millionen Euro steigern.

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