Quartalszahlen Cisco verdreifacht seinen Gewinn
San Jose - Im Vergleich zum Vorjahr legte der Gewinn je Aktie vor Sonderposten von drei Cent je Aktie auf elf Cent zu, teilte Konzern-Chef John Chambers am Dienstag in San Jose nach Börsenschluss mit. Die von Thomson Financial/First Call befragten Analysten hatten im Durchschnitt mit neun Cent je Anteilsschein gerechnet.
Der Reingewinn vor Sonderposten erhöhte sich auf 838 Millionen Dollar nach 230 Millionen Dollar im Vorjahr. Im zweiten Quartal hatte Cisco 664 Millionen Dollar Gewinn oder neun Cent je Aktie vorgelegt.
Nach den Bilanzierungsregeln von US-GAAP erwirtschaftete der Konzern einen Reingewinn von 729 Millionen oder zehn Cent je Aktie nach einem Verlust von 2,693 Milliarden Dollar oder 0,37 Cent je Papier im Jahr zuvor.
Der Umsatz stieg im dritten Quartal von 4,728 Milliarden auf 4,822 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit 4,871 Milliarden Dollar gerechnet.
Für das vierte Quartal erwartet der Konzern einen Umsatz, der unverändert oder nur leicht über dem Niveau des dritten Quartals liegt. Die Auftragseingänge sollen um rund fünf Prozent höher liegen als im abgeschlossenen Quartal.
Konzernchef Chambers zeigte sich "sehr zufrieden" mit dem Verlauf des dritten Quartals. Vor allem von der operativen Seite aus betrachtet, sei der Geschäftsverlauf ein "Home Run" gewesen. Sowohl die Margen von 63,1 Prozent als auch der Cashflow in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar hätten die Unternehmensprognosen übertroffen. Cisco Systems werde weiterhin von seinen zehn größten Konkurrenten Marktanteile abwerben. Anders als die Wettbewerber weise Cisco Systems ein jährliches Umsatzwachstum von zwei Prozent auf. Das vierte Quartal sehe er optimistischer als das dritte Quartal, sagte Chambers.
Die Aktie von Cisco Systems legte nachbörslich um 7,59 Prozent auf 14,07 Dollar zu. Geschlossen hatte sie auf einem Stand von 13,08 Dollar.