Quartalszahlen: Enttäuschende Bilanz für BMW - DER SPIEGEL
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Quartalszahlen Enttäuschende Bilanz für BMW

BMW-Chef Helmut Panke gibt sich optimistisch: Das Ziel, das Rekordergebnis des letzten Jahres noch einmal zu erreichen, stehe fest, sagt er. Doch das Quartalsergebnis bleibt hinter den Erwartungen zurück.
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München - Obwohl BMW   mehr Autos verkaufte, sackte der Vorsteuergewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 15,5 Prozent auf 916 Millionen Euro ab. Analysten hatten mit einem Ergebnis von 1,052 Milliarden gerechnet. Der Umsatz stieg von April bis Juni um 2,1 Prozent und blieb damit ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Der Nettogewinn sank dagegen wegen eines einmaligen positiven Steuereffekts mit 1,2 Prozent weniger als vorhergesagt auf 663 Millionen Euro.

Im Halbjahr ergab sich so ein Umsatzrückgang von 22,7 auf 22,5 Milliarden Euro. Vor Steuern erwirtschaftete BMW in den ersten sechs mit Monaten 1,728 Milliarden Euro über 200 Millionen weniger als letztes Jahr.

Für den Ergebnis-Einbruch machte das Unternehmen unter anderem die hohen Stahlpreise und den scharfen Wettbewerb verantwortlich. "Die Geschäftsentwicklung entspricht vor dem Hintergrund der externen Belastungen und der diesjährigen Modellzyklen unseren Erwartungen", erklärte BMW-Chef Helmut Panke. An dem Ziel, im Gesamtjahr das Spitzenergebnis des Vorjahres zu wiederholen, wolle man dennoch festhalten. 2004 hatte der Konzern vor Steuern 3,55 Milliarden Dollar verdient.

Bei den verkauften Fahrzeugen konnte BMW mit einer guten Nachricht aufwarten. Der Absatz stieg um 10,4 Prozent auf 354.324 Fahrzeuge an. Doch der Verkauf profitiert vor allem von der kompakten 1er-Baureihe, die im vergangenen Jahr eingeführt wurde. Die Gewinnmargen bei kleineren Fahrzeugen sind jedoch üblicherweise geringer, als bei Modellen der Luxusklasse. Im Frühjahr hatte BMW zudem die neue Generation der 3er-Reihe eingeführt, was zunächst hohe Kosten mit sich brachte.

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