Quartalszahlen: IBM erfreut die Wall Street - DER SPIEGEL
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Quartalszahlen IBM erfreut die Wall Street

Der US-Konzern International Business Machines (IBM) hat im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Vor allem das Geschäft der Beratungs- und Dienstleistungssparten lief besser als erwartet.
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San Francisco - Im dritten Geschäftsquartal sei ein Netto-Gewinn von 1,52 Milliarden Dollar erwirtschaftet worden, teilte der im Bundesstaat New York ansässige Konzern am Montag nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz sei um acht Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar gesunken.

Der Kurs der IBM-Aktie   legte im nachbörslichen Handel um mehr als ein Prozent zu. Das Ergebnis wurde von Analysten positiv beurteilt. "Ich glaube, dass es ein solides Quartal war", sagte Ed Crotty von der Spectrum Advisory Services. Es habe bereits einige der versprochenen Erfolge der Umstrukturierungen gezeigt, fügte er hinzu.

Mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung rechnet IBM-Finanzchef Mark Loughridge im laufenden Quartal. Er sagte, der über den Erwartungen liegende Gewinntrend werde anhalten. Im laufenden Quartal werde der Gewinn je Aktie prozentual zweistellig steigen. Auch für 2006 zeigte sich Loughridge optimistisch. "Es ist zwar zu früh (das kommende Jahr) zu kommentieren, wir bleiben aber über unser langfristiges Modell nach wie vor optimistisch", sagte er.

Anfang des Jahres hatte IBM unter der Abschwächung des Beratungsgeschäft gelitten, das etwa die Hälfte des Unsatzes ausmacht. Nach dem Abschluss von mehreren Milliarden-Geschäften kam es dann auch in diesem Bereich zu einer Erholung.