Quartalszahlen IBM top, Sun floppt
Armonk/Santa Clara - Der weltgrößte Computerkonzern IBM hat im ersten Quartal Gewinn und Umsatz wie erwartet deutlich gesteigert. Mit einem Gewinn je Aktie von 93 (Vorjahr: 79) US-Cent traf das Unternehmen am Donnerstag die Prognosen des Finanzmarktes. Der Umsatz legte nach Angaben von IBM von 20,2 auf 22,1 Milliarden Dollar zu. Analysten hatten einen Umsatz von 21,93 Milliarden Dollar erwartet.
IBM-Chef Samuel J. Palmisano sprach von einem guten Quartal. Das Unternehmen habe sich erneut besser als die Branche entwickelt. Für das Gesamtjahr bleibe IBM weiter optimistisch. Als Gesamtsumme ausgwiesen betrug der Quartalsgewinn 1,6 Milliarden Dollar nach 1,4 Milliarden Dollar im ersten Quartal
Der Computer- und Softwarekonzern Sun Microsystems dagegen hat im abgelaufenen Quartal einen Verlust von 760 Millionen Dollar oder 23 Cent je Aktie verbucht. Das entsprach einer nach unten veränderten Prognose des Unternehmens. Die Sun-Aktie fiel nachbörslich auf 4,37 Dollar von 4,42 Dollar zum Handelsschluss. Im Vorjahreszeitraum hatte das in Santa Clara in Kalifornien ansässige Unternehmen einen Gewinn von vier Millionen Dollar erwirtschaftet.
Der Umsatz sei im dritten Quartal, das zum 28. März endete, auf 2,65 Milliarden Dollar von 2,79 Milliarden Dollar gefallen, teilte das Unternehmen nach US-Börsenschluss mit. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Verlust von 0,07 Dollar je Aktie gerechnet.