Quartalszahlen: Microsoft-Quartal schwächer als erwartet - DER SPIEGEL
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Quartalszahlen Microsoft-Quartal schwächer als erwartet

Der Softwareriese Microsoft hat im abgelaufenen Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert, blieb aber hinter den Prognosen der Wall Street zurück. Auch der Ausblick auf das aktuelle Geschäft fiel weniger optimistisch aus als erwartet.
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Seattle – Der Nettogewinn sei im dritten Quartal auf 2,98 Milliarden Dollar oder 29 Cent je Aktie nach 2,56 Milliarden Dollar oder 23 Cent je Aktie im Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte Microsoft am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Ohne Einmalposten lag der Gewinn bei 31 Cent je Aktie. Der Umsatz erhöhte sich den Angaben zufolge um 13 Prozent auf 10,9 Milliarden Dollar.

Wall-Street-Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 33 Cent und einen Umsatz von 11,04 Milliarden Dollar gerechnet. Im elektronischen Handel sackten Microsoft-Titel um 1,5 Prozent auf 26,85 Dollar.

Auch der Ausblick auf das laufende Quartal fiel schwächer aus als erwartet. Bei einem Umsatz von 11,5 bis 11,7 Milliarden Dollar sollen 30 Cent Gewinn pro Aktie erzielt werden, teilte Microsoft mit. Aktienexperten hatten bisher 34 Cent 11,643 Milliarden Dollar erwartet.

Die Spielkonsole Xbox 360 trug nach Angaben des Unternehmens kräftig zum Microsoft Ergebnis bei. Der Umsatz der Sparte "Home and Entertainment" stieg um 80 Prozent. Die Server-Software "SQL Server" legte ein Umsatzwachstum von 30 Prozent hin.

reh/Reuters/dpa-AFX

Korrektur: Im Text hieß es zunächst fälschlicherweise, der Gewinn je Aktie im Vorjahresquartal habe 28 Cent betragen. Richtig ist, dass es 23 Cent waren. Ferner hat Microsoft die Angaben über den Gewinn ohne Einmalposten geändert. Sie lagen richtigerweise bei 31 Cent je Aktie und nicht bei 32 Cent je Aktie. Wir haben diese Fehler im Text korrigiert.

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