Quartalszahlen Microsoft steigert Gewinn und Umsatz
Seattle - Das US-Softwareunternehmen Microsoft hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres (bis Ende September) einen Nettogewinn von 3,14 Milliarden Dollar oder 29 Cent je Aktie erwirtschaftet. Vor Jahresfrist lag der Gewinn noch bei 2,53 Milliarden Dollar oder 23 Cent je Aktie. Ohne Sonderposten für einen Rechtsstreit hätte der Gewinn 31 Cent je Aktie betragen. Analysten hatten vor Bekanntgabe der Bilanzzahlen am Donnerstag durchschnittlich mit einem Gewinn je Anteilsschein von 30 Cent je Aktie gerechnet.
Der Umsatz des Unternehmens nach Firmenangaben um sechs Prozent auf 9,74 Milliarden Dollar nach 9,19 Milliarden im Vorjahresquartal. Analysten hatten 9,79 Milliarden Dollar erwartet.
Für das laufende Vierteljahr rechnet das weltgrößte Softwarehaus mit einem Gewinn zwischen 32 und 33 Cent je Aktie. Hier waren die Analysten optimistischer. Sie erwarteten für diesen Zeitraum einen Gewinn je Aktie von 38 Cent. Den Umsatz sieht Microsoft im zweiten Quartal zwischen 11,9 Milliarden und 12,0 Milliarden Dollar. Damit liegt das Unternehmen ebenfalls unter den Analystenerwartungen, die von 12,262 Milliarden Dollar ausgingen.
Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem Gewinn je Aktie von 1,26 bis 1,30 Dollar einschließlich Sonderposten. Der Markt setzte die Erwartungen mit 1,44 Dollar je Aktie an. Das Umsatzziel des Unternehmens liegt für das Gesamtjahr bei 43,7 Milliarden Dollar bis 44,5 Milliarden Dollar. Die Schätzungen der Analysten gingen von 44,289 Milliarden Dollar aus. Die Aktie sank im nachbörslichen Handel um 2,8 Prozent auf 24,16 Dollar gesunken.
"Wir sind sehr optimistisch, was die Zukunft des Unternehmens angeht", sagte Finanzchef Chris Liddell und kündigte eine Beschleunigung des bereits angekündigten Aktienrückkaufprogramms an. "Unser Ziel ist es, die verbliebenen 19 Milliarden Dollar zweimal so schnell abzuwickeln und damit bis spätestens Dezember 2006 fertig zu sein."