Quartalszahlen: Philips-Gewinn bricht stark ein - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Quartalszahlen Philips-Gewinn bricht stark ein

Philips hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient als von Analysten erwartet. Unter anderem macht Europas größtem Unterhaltungselektronik-Konzern ein Überangebot bei Speicherchips zu schaffen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Amsterdam - In den drei Monaten betrug der Nettogewinn 117 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Beobachter hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 156 Millionen Euro gerechnet. Im Vergleichsquartal des Jahres 2004 hatte der Nettogewinn noch bei 550 Millionen Euro gelegen.

Begründet wurde das Ergebnis mit einer schwachen Nachfrage nach Elektrogeräten und der Überkapazität bei Speicherchips und LCD-Bildschirmen. Die Umsätze stagnierten im Vergleich zum Vorjahr bei 6,635 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem Anstieg um 1,6 Prozent gerechnet.

Umsatzstärkste Sparte blieb der Bereich Konsumerelektronik, dessen Erlös auf vergleichbarer Basis um sieben Prozent auf 2,15 Milliarden Euro zulegte. Das Segment sei auf einem guten Weg, das Ziel einer operativen Marge von vier bis 4,5 Prozent bis zum Jahresende zu erreichen, so Philips  .

Im Halbleiterbereich ging der Umsatz um zwei Prozent auf 1,01 Milliarden Euro zurück. Der Konzern rechnet im Chipbereich nicht mit einer Besserung vor der zweiten Jahreshälfte. Auf Dollarbasis soll der Umsatz im Halbleitersegment jedoch im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

Mehr lesen über