Quartalszahlen Shell verzeichnet Milliardenverlust
Im Vorjahreszeitraum wurde noch ein Gewinn von knapp 8,5 Milliarden Dollar erzielt. Damit fiel der Jahresgewinn des britisch-niederländischen Energieriesen um 16 Prozent auf 26,3 Milliarden Dollar. Allein im Dezember gingen die Verkäufe um ein Viertel zurück.
Als Hauptgrund für den Bilanzeinbruch nannte Shell den Absturz der Energiepreise. Die Ölpreise waren von 147 Euro im Sommer 2008 zwischenzeitlich auf unter 33 Dollar je Barrel gesunken. Derzeit tendieren sie etwas über der 40-Dollar-Marke.
Neben der mit dem Ölpreisrückgang verbundenen Neubewertung der Lagerbestände waren nach Unternehmensangaben auch der Rückgang der Fördermenge in den USA sowie höhere Kosten für die Ölförderung für den Verlust verantwortlich.
Wegen der weltweiten Wirtschaftskrise und der dadurch einbrechenden Nachfrage nach Öl und Gas zeigte sich Shell jedoch "zufrieden" mit der Geschäftsentwicklung im Schlussquartal.