Quartalszahlen: Siemens hält sich wacker - DER SPIEGEL
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Quartalszahlen Siemens hält sich wacker

Der Siemens-Konzern hat im dritten Quartal bei rückläufigem Umsatz einen gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Gewinn eingefahren. Dennoch glaubt Unternehmenschef Heinrich von Pierer seine Jahresprognosen einhalten zu können.
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München - Nach Steuern sei ein Gewinn von 632 Millionen Euro verbucht worden. Im Vergleichquartal des Vorjahres waren es noch 725 Millionen. Der Umsatz sank hingegen im dritten Quartal wegen der schwachen Nachfrage und des starken Euro um 15 Prozent auf 17,38 Milliarden Euro.

Während Pierers Sorgenkind, die Problemsparte Netzwerke (ICN) im dritten Quartal 2002/03 einen Verlust von 125 Millionen Euro verzeichnete, schloss der Mobilfunkbereich mit 17 Millionen Euro Gewinn nach neun Millionen Euro Verlust im Vorjahreszeitraum ab. Im Bereich Energieerzeugung sei der Gewinn auf 279 Millionen Euro gesunken. Hier hatten Analysten einen deutlicheren Rückgang erwartet. Deutliche Gewinnsteigerungen erreichten die Bereiche Medizintechnik und Antriebstechnik.

Am Markt wurden die Zahlen in ersten Reaktionen positiv aufgenommen. "Man sieht, dass sich bei Siemens die Diversifizierung auszahlt", so ein Händler. Analyst Oliver Wojahn von der Berenberg Bank sagte: "Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Der Umsatz ist zwar etwas schwächer als erwartet, dafür sind die Margen gestiegen, so dass das Betriebsergebnis eine kleine positive Überraschung darstellt."