Quartalszahlen: Streiks dämpfen Umsatzwachstum der Bahn - DER SPIEGEL
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Quartalszahlen Streiks dämpfen Umsatzwachstum der Bahn

Es war doch mehr als taktisches Protestgeschrei: Die Streiks der Lokführer im Personenverkehr machen sich im Umsatz der Bahn bemerkbar. Das Wachstum in diesem Bereich fällt deutlich geringer aus als in den anderen Bereichen.
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Berlin - Zwar hat die Bahn ihren Umsatz erneut gesteigert, allerdings sind die wiederholten Streiks im Personenverkehr nicht ohne Folgen geblieben: Die Erlöse verbesserten sich insgesamt in den ersten neun Monaten des Jahres um 5,3 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen heute nach einer Aufsichtsratssitzung in Berlin mitteilte. Der Umsatz im Personenverkehr wuchs allerdings nur um zwei Prozent auf 8,8 Millionen Euro.

Dabei hätten die Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) "dämpfend" gewirkt, berichtete die Bahn, ohne dies in Zahlen auszudrücken. Der Bereich Transport und Logistik, zu dem neben dem Schienengüterverkehr auch die Spedition Schenker gehört, verzeichnete den Angaben zufolge allerdings ein Plus von sieben Prozent auf 13,1 Milliarden Euro. Im dritten Bereich Infrastruktur und Dienstleistungen, hätten die Erlöse um 12,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zugelegt. Angaben zur Ergebnisentwicklung machte die Deutsche Bahn nicht.

sam/ddp/dpa

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