Quartalszahlen Texas Instruments übertrifft Erwartungen
Dallas - Wie Texas Instruments (TI) nach US-Börsenschluss mitteilte, steigerte sich der Gewinn pro Aktie (EPS) im abgelaufenen Quartal von 21 auf 24 Cent. Der Umsatz stieg von 2,94 Milliarden auf 2,97 Milliarden Dollar. Die von Thomson First Call befragten Aktienexperten hatten im Schnitt ein EPS von 23 Cent bei 2,99 Milliarden Dollar Umsatz erwartet.
"Das Marktumfeld verbessert sich", sagte Templeton. "Wir gehen davon aus, dass die Korrektur der Lagerbestände von TI-Standard-Halbleiterprodukten bei den Zwischenhändlern abgeschlossen ist." TI habe 2005 trotz eines schwächeren Halbleiter-Marktumfelds mit einer höheren Rentabilität begonnen. "Für die Verbesserung der Rentabilität in einem Quartal, in dem der Umsatz im Vergleich zum vorangegangenen Quartal gesunken ist, waren vor allem eine höhere Kapazitätsauslastung in unseren eigenen Werken und niedrigere Produktions- und Betriebskosten verantwortlich."
TI habe weiterhin hohe Erwartungen an das Mobilfunkgeschäft. Der Umsatz mit Mobilfunkprodukten sei im abgelaufenen Quartal im Vorjahresvergleich um 15 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorquartal sei er um 14 Prozent zurückgegangen. "Wir erwarten im laufenden Jahr zusätzliche Marktanteile bei 3G-UMTS-Modems hinzuzugewinnen", sagte Templeton.
Für das laufende zweite Quartal stellte Texas Instruments den Anlegern ein EPS von 25 bis 29 Cent in Aussicht. Den Umsatz erwartet der Chiphersteller zwischen drei Milliarden und 3,24 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt ein EPS von 26 Cent bei einem Umsatz von 3,17 Milliarden Dollar angesetzt.
An der Börse wurden die TI-Zahlen positiv aufgenommen. Nachdem zuletzt Schwergewichte wie IBM und Philips mit ihren Quartalswerten enttäuscht hatten, schöpfen die Marktteilnehmer nun Hoffnung. Texas Instruments werde mit den guten Zahlen der Technologiebranche sicher Auftrieb geben, sagte Marktanalyst Heino Ruland vom Brokerhaus Steubing.