Noch vor Weihnachten wollten die deutschen Fernsehhersteller TV-Geräte mit eingebautem Bildschirmtext-Umsetzer (Decoder) in die Geschäfte bringen. Daraus wird nun nichts. Die Probleme bei der Herstellung des für die Decoder notwendigen Spezial-Chips, an dem die Philips-Tochter Valvo seit fast drei Jahren arbeitet, wurden offensichtlich weit unterschätzt. Da die jetzt von Grundig und ITT der Post vorgestellten Btx-Fernseher zu schnell heiß liefen, konnten sie nicht zum Verkauf freigegeben werden. Selbst wenn dieser Fehler noch behoben werden kann, läßt sich mit dem Eurom genannten Spezial-Chip wohl kein großes Geschäft machen. Anders als die mit konventionellen Elektronikbauteilen ausgerüsteten Decoder von Loewe und Blaupunkt ist der Eurom bisher nicht in der Lage, ein flimmerfreies Bild zu liefern. Das aber wird inzwischen von den Berufsgenossenschaften für den professionellen Einsatz von Btx-Fernsehern verlangt.
Dieser Ausdruck wurde am 18.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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