Rekordbußgeld: Microsoft will nicht zahlen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Rekordbußgeld Microsoft will nicht zahlen

Der amerikanische Softwaregigant Microsoft hat Berufung gegen das von der EU-Kommission verhängte Rekordbußgeld eingelegt. Die Wettbewerbshüter hatten den Konzern im März zur Zahlung von rund einer halben Milliarde Euro verurteilt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Brüssel - Die Entscheidung der Kommission schade innovationsfreudigen Unternehmen und hemme Forschung und Entwicklung, hieß es in dem Berufungsantrag. Die Eingabe wurde dem Europäischen Gericht in erster Instanz am Vormittag in Luxemburg vorgelegt.

Die Kommission will mit ihrem Urteil vom 24. März das faktische Monopol des Software-Giganten in Europa brechen. Die EU wirft dem US-Konzern vor, über mehr als fünf Jahre sein "Fast-Monopol" für PC-Betriebssysteme ausgenutzt zu haben, um sich bei Anwendungsprogrammen wie dem Abspielen von Musik und Filmen eine dominierende Stellung zu verschaffen.

Gegen Microsoft hatten die Konkurrenten RealNetworks und Sun Microsystems in Brüssel Beschwerde eingelegt.