Rentable Banken - DER SPIEGEL
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ANLEIHEN Rentable Banken

• aus DER SPIEGEL 47/2002
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Krise der deutschen Banken hat für beherzte Geldanleger auch ihr Gutes: Auf die Anleihen vieler Institute gibt es mittlerweile über 6,5 und teilweise sogar über 7 Prozent Rendite. Bei einer Anlage von 10 000 Euro und einer Laufzeit von zehn Jahren hat der Käufer einer Bankanleihe damit die Chance, über 3000 Euro mehr zu verdienen als mit einer deutschen Staatsanleihe, die derzeit etwa vier Prozent abwirft. Die hohen Renditen entsprechen etwa denen von Telekom-Anleihen und liegen innerhalb der Finanzbranche weit über dem europäischen Schnitt. Allerdings sollten die Käufer der Anleihen nicht nur auf ihre Erträge achten, sondern auch auf die Risiken: Wenn die Banken - und sei es nur durch bösartige Gerüchte - ins Gerede kommen, kann der Kurs der Papiere schnell um fünf oder zehn Prozent nach unten rutschen. Kursverluste drohen auch, wenn das allgemeine Zinsniveau, etwa in einem rasanten Konjunkturaufschwung, wieder ansteigt. Wer die Papiere jedoch bis zum Ende ihrer Laufzeit hält, hat die hohe Rendite sicher - es sei denn, der Emittent geht Pleite.

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