Rente: Schröder will Ältere länger arbeiten lassen - DER SPIEGEL
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Rente Schröder will Ältere länger arbeiten lassen

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat auf der Hannover Messe vor einer zu kurzen Lebensarbeitszeit gewarnt. Gerade die langjährige Erfahrung älterer Facharbeiter sei unbezahlbar, sagte der 58-Jährige.
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Hannover - "Wir dürfen die, die über fünfzig sind, nicht einfach zum alten Eisen rechnen", sagte der Kanzler bei seinem Rundgang über die Hannover-Messe. Man müsse die enormen Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen der älteren Arbeitnehmer nutzen, zumal es bei Facharbeitern doch schon den einen oder anderen Engpass gebe.

BDI-Präsident Michael Rogowski nutzte den Eröffnungsrundgang mit dem Kanzler, um für ein höheres Renteneintrittsalter zu plädieren. Erstens brauche man die älteren Menschen, zweitens könne man sich die Rentenversicherung so nicht mehr leisten.

Der Bundeskanzler sah beim derzeitigen Rentenalter allerdings keinen Handlungsbedarf. Das Problem sei nicht die Altergrenze von 65 Jahren, sondern das durchschnittliche tatsächliche Rentenalter, das eher unter 60 Jahre liege. Die Differenz von fünf Jahren müsse man erst einmal nutzen. Dies müsse allerdings in den einzelnen Unternehmen geregelt werden, die Politik könne hier keine Vorschriften machen.