Rentenversicherung: "Es gibt kein Finanzloch" - DER SPIEGEL
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Rentenversicherung "Es gibt kein Finanzloch"

Bundesregierung und Rentenversicherer haben einen Bericht der "Bild"-Zeitung scharf zurückgewiesen. Das Blatt hatte über ein mögliches Finanzloch von 800 Millionen Euro im November dieses Jahres berichtet.
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Hamburg - Berlin- "Dies ist eine Erfindung der 'Bild'-Zeitung", sagte Klaus Vater, Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Ein Sprecher der nannte den Bericht "schlicht und ergreifend falsch". Die "Bild"-Zeitung hatte sich bei ihrem Bericht auf ein internes Schreiben des Präsidenten der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), Herbert Rische, berufen. Demnach soll Rische die Regierung davor gewarnt haben, dass die Rentenkasse schon ab September diesen Jahres auf Zuschüsse des Bundes angewiesen sein werde. "Es gibt kein Rentenloch, schon gar kein neues», wies Rische heute den Bericht zurück. Die Zeitung habe offenbar alte Schätzungen vom November 2003 "großzügig aufgerundet".

Dem Gesundheitsministerium zufolge wird in der Rentenversicherung noch von einer "Risikoposition von weit unter 100 Millionen Euro" ausgegangen. Diese werde im Herbst mit hoher Wahrscheinlichkeit geschlossen sein. Zum Jahresende 2003 hätten die Einnahmen der Rentenkassen nach vorläufigen Berechnungen die Schätzungen um etwa 900 Millionen Euro übertroffen. Im Laufe des Jahres rechne man angesichts der Konjunkturerholung mit einer weiteren Verbesserung der Einnahmen.