Rettung für Premiere: 33.000 verkaufte Abos an einem Wochenende - DER SPIEGEL
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Rettung für Premiere 33.000 verkaufte Abos an einem Wochenende

Nach dem Verlust der Bundesliga-Rechte schien Premiere am Ende - doch nun hat der Pakt mit Konkurrent Arena den Pay-TV-Sender noch mal gerettet. 33.000 Abos für die Live-Übertragung der Bundesliga konnte der Kanal am Wochenende verkaufen. Viele Kunden nahmen die Abo-Kündigung zurück.
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München - Premiere-Chef Georg Kofler sprach zu Recht von einem Traumstart. Das Bündnis mit dem Rivalen Arena dürfte den Bezahlfernsehsender gerettet haben. Sein Unternehmen habe nach Bekanntgabe der neuen Allianz seit Freitag 33.000 Abos für die Live-Übertragungen der Fußballliga verkaufen können, erklärte Kofler.

Mehrere Tausend Abonnenten hätten zugleich ihre Kündigungen zurückgenommen, die sie nach dem Wechsel der Übertragungsrechte zu Arena ausgesprochen hatten. Das Konzept "Bei Anruf Bundesliga" funktioniere, jubelte Kofler über die neue gemeinsame Vermarktung der Live-Lizenzen.

Arena hatte die Bundesliga-Rechte bis 2009 vor einem Jahr in einem Bieterrennen gegen Premiere   für 210 Millionen Euro pro Saison erworben. Mit einer Million Kunden blieb Arena jedoch deutlich unter seinen früheren Zielvorgaben und übertrug vergangene Woche überraschend die Vermarktung weitgehend wieder Premiere. Im Gegenzug erhält die Tochter des Kabelnetzbetreibers Unity Media Premiere-Aktien im Wert von annähernd 300 Millionen Euro.

ase/AP