Reuters: Rekordverlust an der Fleet Street - DER SPIEGEL
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Reuters Rekordverlust an der Fleet Street

Der Nachrichten- und Informationskonzern Reuters hat im vergangenen Jahr auf Grund hoher Wertberichtigungen und Restrukturierungskosten das erste Mal seit 1984 einen Verlust gemacht. Das Unternehmen plant daher einen deutlichen Stellenabbau bis Ende 2005.
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London - Der britische Traditionskonzern verbuchte einen Rekordverlust von 394 Millionen Pfund. Infolge der weltweit schwachen Finanzmärkte sank der Reuters-Umsatz um acht Prozent auf 3,58 Milliarden Pfund, wobei die mehrheitlich zum Konzern gehörende US-Handelsplattform Instinet einen Umsatzeinbruch von beinahe einem Drittel verbuchte. Im ersten Quartal 2003 rechnet Reuters mit weiter rückläufigen Einnahmen.

Konzernchef Tom Glocer kündigte ein neues Strategie-Programm an, in dessen Rahmen das Unternehmen bis Ende 2005 rund 440 Millionen Pfund einsparen will. Demgegenüber stünden Restrukturierungsaufwendungen von 340 Millionen Pfund. Es werde erwartet, dass in den kommenden drei Jahren die Zahl der Mitarbeiter um 3000 auf dann rund 13.000 sinken werde.