Reuters Rekordverlust an der Fleet Street
London - Der britische Traditionskonzern verbuchte einen Rekordverlust von 394 Millionen Pfund. Infolge der weltweit schwachen Finanzmärkte sank der Reuters-Umsatz um acht Prozent auf 3,58 Milliarden Pfund, wobei die mehrheitlich zum Konzern gehörende US-Handelsplattform Instinet einen Umsatzeinbruch von beinahe einem Drittel verbuchte. Im ersten Quartal 2003 rechnet Reuters mit weiter rückläufigen Einnahmen.
Konzernchef Tom Glocer kündigte ein neues Strategie-Programm an, in dessen Rahmen das Unternehmen bis Ende 2005 rund 440 Millionen Pfund einsparen will. Demgegenüber stünden Restrukturierungsaufwendungen von 340 Millionen Pfund. Es werde erwartet, dass in den kommenden drei Jahren die Zahl der Mitarbeiter um 3000 auf dann rund 13.000 sinken werde.