ricardo.de: QXL will angeblich den Preis drücken - DER SPIEGEL
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ricardo.de QXL will angeblich den Preis drücken

Das britische Web-Auktionshaus QXL will offenbar deutlich weniger für das deutsche Online-Auktionshaus ricardo.de bezahlen. Vor allem das Business-to-Business-Geschäft (B2B) laufe schlechter als erwartet. Vertreter von ricardo.de haben sich bereits gegen diese Einschätzung gewehrt, der Aktienkurs verlor dennoch kräftig.
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Düsseldorf/Hamburg - QXL wolle die Aktientauschquote neu aushandeln, hieß es in einem Bericht des "Handelsblatt". Bisher wollte QXL 42,6 Aktien für eine ricardo.de-Aktie zahlen. Das würde das Unternehmen mit rund einer Milliarde Euro bewerten. Diesen Preis halte QXL angesichts des rasanten Kursverfalls und vor allem wegen der negativen Entwicklung des jungen B2B-Marktes von ricardo.de für nicht mehr gerechtfertigt, heißt es weiter.

"Wir liegen mit unseren Erwartungen im Plan", erklärte daraufhin ein Unternehmenssprecher von ricardo.de. Bei den Bedenken zum B2B-Geschäft handele es sich um externe Einschätzungen, die es zum Start des Geschäfts am Jahresanfang gegeben habe. Eigene Zahlen nannte der Sprecher nicht, auch zu den Spekulationen über ein mögliches Scheitern der Fusion mit QXL wollte er sich nicht äußern. Er kündigte jedoch an, es sei in den kommenden Tagen mit Neuigkeiten zu rechnen.

Am Frankfurter Neuen Markt verlor die Aktie von ricardo.de bis zum Mittag knapp sechs Prozent.