Riester-Rente: Probleme mit Rendite - DER SPIEGEL
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Riester-Rente Probleme mit Rendite

Manche Versicherer werben bei ihren Produkten zur Riester-Rente mit Renditen von 6,8 Prozent. Doch nach Einschätzung von Versicherungsexperten werden viele Anbieter ihre Versprechen nicht einhalten können.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

"Es ist sehr zweifelhaft, ob die aktuellen Gewinnbeteiligungen für die Riester-Rente durchgehalten werden können", sagt Manfred Poweleit, Herausgeber des Finanzdienstes "map-report". Immer noch haben die Versicherer im Durchschnitt 68 Prozent der Gelder in Rentenpapieren angelegt. Da deren Zinsen stark gefallen sind, haben viele Versicherer bereits in den vergangenen Monaten ihre Gewinnbeteiligungen reduziert und müssen voraussichtlich noch einmal nach unten gehen.

Verbraucherschützer raten sogar, bereits abgeschlossene Riester-Verträge zu kündigen. Das ist bis zu einem Monat nach Zahlung der ersten Prämie, also im Regelfall bis Ende Januar, ohne Probleme möglich. Viele Arbeitnehmer können stattdessen in oft lukrativere Pensionsfonds investieren.