Rohstoffe: Börsenpanik drückt Ölpreis unter 90 Dollar - DER SPIEGEL
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Rohstoffe Börsenpanik drückt Ölpreis unter 90 Dollar

Der Preis für Öl fällt parallel zu den weltweiten Aktienkursen. Statt 100 Dollar kostet ein Barrel nur noch 88 Dollar. Die Furcht vor einer US-Rezession drückt die Nachfrage nach Energie.
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New York - Die schwachen Weltbörsen ziehen den Ölpreis in die Tiefe: Ein Barrel (159 Liter Rohöl) kostet im Computerhandel nur noch 87,76 Dollar - mehr als einen Dollar weniger als gestern. Vor drei Wochen lag der Preis noch bei 100 Dollar. Schon in den vergangenen Tagen war der Ölpreis Schritt für Schritt gefallen.

Auch die Nordseesorte Brent verbilligte sich weiter. Der Preis für ein Barrel sank heute Vormittag auf bis zu 85 Dollar. Damit sind die Ölpreise seit Wochenbeginn um fast fünf Dollar gesunken.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) kommt zum gleichen Ergebnis. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats kostet ein Barrel (159 Liter) aus den 13 Mitgliedsländern am Montag im Durchschnitt 85,34 US-Dollar. Das sind 72 Cent weniger als noch am Freitag. Die Opec berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

Auslöser des Preisrückgangs war der Einbruch an den Weltbörsen in Verbindung mit Rezessionssorgen für die USA. Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt, ein Wirtschaftseinbruch dort würde die Ölnachfrage senken. Sollte sich die Weltkonjunktur deutlich abschwächen, dürfte auch die Nachfrage nach Rohöl erheblich sinken. In diesem schwierigen Umfeld sei eine Erholung unwahrscheinlich, sagte ein Händler in Hong Kong.

manager-magazin.de mit dpa-afx und reuters

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