Rohstoffengpass: China droht Kupferdieben mit Todesstrafe - DER SPIEGEL
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Rohstoffengpass China droht Kupferdieben mit Todesstrafe

Der Rohstoff ist begehrt und er bringt viel Geld: Immer häufiger stehlen Chinesen kupferhaltige Leitungen und legen damit Telefon- und Stromnetze lahm. Um die Infrastrukur zu sichern, will die chinesische Regierung den Kupferklau jetzt ahnden - im Extremfall droht die Todesstrafe.
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Peking - Die Warnung der chinesischen Regierung komme zu einem Zeitpunkt, an dem der Kupfer-Klau im Land überhand nehme, hieß es heute in der "China Daily". Die Diebe zerstörten Stromleitungen und legten Telefonnetze lahm, um an das Metall zu kommen, das sie dann an Recyclingfirmen verkauften. Wenn die Räuber als Folge ihres Diebstahls tödliche Unfälle riskierten, könne nach einem Beschluss des Obersten Gerichtshofs die Todesstrafe verhängt werden, berichtete die Zeitung.

Dies gelte auch, wenn durch den Kupferdiebstahl für mehr als sechs Stunden der Strom ausfalle und davon mehr als 10.000 Menschen betroffen seien oder der Blackout wirtschaftliche Einbußen von mehr als einer Million Yen (rund 92.000 Euro) nach sich ziehe, hieß es weiter. In den vergangenen Wochen wurden dem Bericht zufolge allein in Shanghai mehr als 30 Menschen wegen Kupfer-Diebstahls zu Haftstrafen von bis zu sieben Jahren verurteilt. Die Volksrepublik hat den höchsten Kupferbedarf weltweit.

sam/AFP